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Die Vossenkuhl Unternehmensgruppe ist Ihr leistungsstarker Partner im betrieblichen Kontext. Unsere Unternehmen unterstützen Ihre Geschäftsprozesse mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen.


Neuigkeiten

EuGH erklärt "Privacy-Shield-Abkommen" für ungültig

Die Vereinbarung für den Datenaustausch zwischen Europa und den USA ist vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für ungültig erklärt worden. Informationen über europäische Verbraucherinnen und Verbraucher sind damit auf US-Servern nicht vor dem Zugriff dortiger Behörden und Geheimdienste geschützt. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für amerikanische Konzerne wie Facebook oder Google, aber auch für zahlreiche Hoster, Tracking- und Newsletteranbieter. Das Gericht eröffnet jedoch eine Möglichkeit, mit der die Datenverarbeitung und damit die Nutzung von in den USA ansässigen Tools weiterhin möglich sein soll: die EU-Standardvertragsklauseln! Sind Sie sich unsicher, ob Sie von dieser Regelung betroffen sind? Wünschen Sie eine Beratung zum weiteren Vorgehen? Kontaktieren Sie uns gerne unter datenschutz@vossenkuhl-gruppe.de!



BGH-Entscheidung zum Einsatz von Cookies

In der Entscheidung des BGH vom 28.05.2020 wurde u.a. festgestellt, dass eine Einwilligung für die Speicherung von Cookies auf dem Endgerät des Nutzers nicht wirksam ist, wenn vorangekreuzte Kästchen verwendet werden oder eine hinreichend unbestimmte Zustimmung eingeholt wird. Dies gilt nun explizit für alle (!) Cookies, mit Ausnahme der technisch notwendigen. Für die unterschiedlichen Kategorien an technisch nicht-notwendigen Cookies (z. B. Nutzerpräferenzen, Statistiken, Marketing) muss die Möglichkeit bestehen, in diese jeweils gesondert durch eindeutig bestätigende Handlung (Art. 4 Nr. 11 DSGVO) einzuwilligen. Gerade der letzte Aspekt macht es zukünftig also notwendig, dass in unterschiedliche Verarbeitungsvorgänge gesondert eingewilligt werden kann, bevor die Cookies gesetzt werden können.


Datenschutzbeauftragter erst ab 20 Mitarbeitern verpflichtend!

Unternehmen müssen künftig erst dann einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von Personendaten beschäftigt sind. Bislang lag die Grenze bei zehn Personen. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland werden deshalb keinen Datenschutzbeauftragten mehr benötigen. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass die anderen Regelungen der DSGVO natürlich weiterhin bestehen bleiben. Unternehmen müssen also auch ohne die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten gewährleisten, dass es nicht zu Datenschutzverstößen kommt, andernfalls drohen empfindliche Bußgelder. Es ist daher ratsam genauestens abzuwägen, ob auf die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verzichtet werden kann.

Gerne beraten wir Sie hierzu eingehend! Kontaktieren Sie uns per Mail oder unter der Rufnummer +49 201 - 379 280 27!